Wenn Sichtbarkeit Wirkung zeigt: Digitale Präsenz selbstständiger Fachberater:innen

Digitale Sichtbarkeit selbstständiger Fachberater:innen im Fokus der Forschung
Selbstständige Fachberater:innen, Coaches und Trainer:innen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Organisationen, Führungskräften und Teams. Ihre Arbeit ist geprägt von hoher fachlicher Expertise, individueller Beratung und persönlicher Beziehungsgestaltung. Gleichzeitig stehen viele von ihnen vor der Herausforderung, ihre Sichtbarkeit im Markt langfristig aufrechtzuerhalten.
In einem zunehmend digital geprägten Umfeld entscheiden nicht mehr allein fachliche Qualifikation und persönliche Empfehlungen über neue Aufträge, sondern auch die professionelle Präsenz im digitalen Raum.
Warum digitale Präsenz an Bedeutung gewinnt
Berufliche Reputation entsteht heute nicht mehr ausschließlich im direkten Kontakt. Plattformen zur beruflichen Vernetzung haben sich zu zentralen Orten entwickelt, an denen Expertise sichtbar wird, Vertrauen aufgebaut wird und neue Kontakte entstehen.
Für selbstständige Wissensberufe bedeutet das: Regelmäßige, klare und fachlich fundierte Kommunikation wird zu einem entscheidenden Faktor für Wahrnehmung, Vernetzung und Auftragschancen. Gleichzeitig fehlt im Arbeitsalltag häufig die Zeit oder die strukturelle Unterstützung, um diese Kommunikation strategisch und kontinuierlich umzusetzen.
Zielsetzung des Transferprojekts
Das Transferprojekt widmet sich der Frage, wie sich eine professionell gestaltete Online-Präsenz auf die berufliche Situation selbstständiger Fachberater:innen auswirkt. Untersucht werden unter anderem Veränderungen in Wahrnehmung, Reichweite, Vernetzung und wirtschaftlicher Entwicklung.
Ziel ist es, belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Faktoren digitale Sichtbarkeit fördern und wie sich diese gezielt gestalten lässt. Gleichzeitig soll das Projekt den Teilnehmenden einen direkten praktischen Nutzen bieten.
Verbindung von Forschung und Praxis
Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die enge Verbindung von wissenschaftlicher Begleitung und praktischer Umsetzung. Teilnehmende erhalten über mehrere Monate hinweg Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer digitalen Kommunikation.
Der Fokus liegt dabei auf einer authentischen, fachlich fundierten Darstellung der eigenen Expertise. Themen werden gemeinsam entwickelt, Beiträge professionell ausgearbeitet und in regelmäßigen Abständen reflektiert. So entsteht ein kontinuierlicher Prozess, der sowohl individuelle Positionierung stärkt als auch wissenschaftlich beobachtbar macht, welche Inhalte und Formate Wirkung entfalten.
Strukturierter Ablauf mit geringem Zeitaufwand
Der Ablauf des Projekts ist klar strukturiert und zugleich flexibel angelegt. Nach einer Einführungsphase, in der Ziele, Themenfelder und kommunikative Schwerpunkte definiert werden, beginnt ein fortlaufender Redaktionsprozess.
Die inhaltliche Umsetzung erfolgt professionell, während die Teilnehmenden jederzeit die Kontrolle über Inhalte, Tonalität und Veröffentlichungen behalten. Der zeitliche Aufwand bleibt überschaubar und lässt sich gut in den beruflichen Alltag integrieren.
Wissenschaftliche Auswertung und Datenschutz
Begleitend zur praktischen Umsetzung werden zu Beginn und am Ende des Projektzeitraums anonymisierte Befragungen durchgeführt. Diese dienen der wissenschaftlichen Analyse von Einstellungen, Erwartungen und Erfahrungen im Zusammenhang mit digitaler Sichtbarkeit.
Die Auswertung erfolgt ausschließlich in anonymisierter und aggregierter Form. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Der Schutz persönlicher Daten und die Vertraulichkeit aller Inhalte haben dabei höchste Priorität.
Mehrwert für Teilnehmende und Forschung
Das Projekt verfolgt bewusst einen doppelten Ansatz. Auf der einen Seite entstehen neue wissenschaftliche Erkenntnisse über digitale Selbstvermarktung, Reputation und Sichtbarkeit selbstständiger Wissensberufe. Auf der anderen Seite profitieren die Teilnehmenden unmittelbar durch eine klarere Positionierung, konsistentere Kommunikation und eine professionellere Außenwirkung.
Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Erforschung moderner Arbeitsformen und unterstützt zugleich selbstständige Fachkräfte dabei, ihre Handlungsspielräume im digitalen Raum nachhaltig zu erweitern.
Teilnahme und Kontakt
Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme oder an weiteren Informationen zur Forschungskooperation haben, melden Sie sich gerne beim AWiM-Institut:
📩 info@awim-institut.de
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